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Viel Pech hatten am Sonntag im Neubrandenburger Jahnsportforum die Leichtathleten von BW Grevesmühlen bei den Hallenlandesmeisterschaften der Altersklasse U16 und U20. Für die einzige U20-Starterin Janika Lange war der Wettkampf beispielsweise bereits im Vorlauf über 60 m Hürden zu Ende. Zwar trudelte sie noch locker ins Ziel mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit, aber die Schmerzen im rechten Schienbein waren dann doch zu groß und sie beendete vorzeitig die Titelkämpfe. „Zwar gingen damit dieses Jahr für sie zwei ganz sichere Medaillen verloren, aber die Gewissheit, dass sie noch immer ganz vorne mit dabei ist, bleibt bestehen. Janika hofft, dass ihr Physiotherapeut sie schnell wieder fit bekommt“, so Trainer Steffen Weihe.
Ähnlich erging es auch Finja Blum in der AK 14. Schon vor dem Wettkampf klagte sie über leichte Knieschmerzen. Dennoch entschied sie sich, den Wettkampf zu absolvieren und trotz des Handicaps zeigte sie über 60 m im Vorlauf einen starken Auftritt und lief sehr gute 8,39 Sek. Im Endlauf verpasste sie dann um eine Hundertstel das erweiterte Podest und landete auf Platz 7. Bei den anschließenden 800 m kämpfte sie tapfer gegen die Knieschmerzen und erreichte den achten Platz mit einem neuen Vereinsrekord von 2:39,57 Minuten.
Die anderen Starter konnten indes ihre Leistungen bestätigen und teilweise auch verbessern. Annika Richert (AK 14) erreichte mit 1,45 m im Hochsprung und Platz 6 ihre erste Podesplatzierungen in einer Einzeldisziplin bei Meisterschaften. Josy Krüger sprang mit 1,40 m persönliche Bestleistung und wurde Zehnte. Bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf überhaupt überzeugte Elisa Robrahn (AK 15) auf Anhieb mit 1,45 m und ebenfalls Platz 6. Niklas Burkhardt (AK 14) steigerte sich über 60 m deutlich um drei Zehntel und lief mit 8,39 sek. nur ganz knapp als Neunter am Endlauf vorbei. So erging es auch Lea Georgi (AK 15), die einen guten 60 m Hürden-Vorlauf mit 10,26 Sek. absolvierte.
Ungewissheit herrschte dagegen bei der abschließenden 4x200m Staffel, die in guten 2:57 Min. einen neuen Vereinsrekord aufstellte und auf den achten Rang lief. Selbst eine Stunde nach dem Lauf erschien das Ergebnis auf der Anzeigetafel. Aber als die Athleten am späten Abend zu Hause eintrafen, erfuhren sie, das es wohl zu einer nachträglichen Disqualifikation gekommen ist. Trainer Weihe klärt nun die Hintergründe. „Mit solchen harten Entscheidungen muss man sich nicht wundern, wenn der Leichtathletik der Nachwuchs fern bleibt.“, zeigt sich Steffen Weihe verärgert. |