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Berichte

LA: Schülersportfest Leipzig

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Mit tollen Eindrücken und vier Medaillen im Gepäck kehrte das Grevesmühlener Leichtathletiktrio Sofia Robrahn, Pia Ruthenberg (beide AK 12) und Emely Winzer (AK 13) aus der Leipzig-Arena, einer der größten Leichtathletikhallen in Deutschland mit sechs Rundbahnen, nach Hause zurück. Diese drei gehörten zu den über 700 Kindern und Jugendlichen, die beim 10. Mitteldeutschen Schülerhallensportfest an den Start gingen.

In der ersten Disziplin, dem Weitsprung der AK 13, musste Emely Winzer feststellen, dass es in Sachsen etwas anders ist, als in Mecklenburg-Vorpommern. In unserem Bundesland haben die Mädchen und Jungen bis zur Altersklasse 13 eine 80 cm große Absprungzone. Aber in Leipzig war es leider nicht der Fall und die jungen Sportler mussten wie die Erwachsenen im Profisport genau vom Weitsprungbalken springen. „Das ist natürlich eine sehr große Umstellung für die Aktiven“, ahnte Trainer Robert Siemund, dass es viele ungültige Sprünge geben würde. Leider gab es auch bei Emely einige Unsicherheiten im Anlauf und so war nach drei Durchgängen und nur zwei Probesprüngen der Wettkampf  für sie beendet. In der AK 12 begann Pia den Weitsprung mit einer Weite von 3,88 m. Im zweiten Durchgang landete Sofia bei 4,57 m und setzte sich damit an die Spitze. Pia konnte sich noch einmal auf 3,89 m steigern und sich am Ende im vorderen Feld von 50 Startern platzieren. Sofia musste derweil bis zum Schluss warten, bis feststand, dass keiner mehr an ihre Siegerweite heran kam und sie sich damit die erste Goldmedaille des Tages sicherte.

Im Sprint über die 60 m schaffte Pia mit 9,67 sek. eine persönliche Bestleistung ebenso wie ihre Vereinskameradinnen Emely (9,42 sek.) und Sofia (8,81 sek.), die damit in den Endlauf einziehen konnte. Dort steigerte sie sich auf 8,77 sek. und durfte sich über die Silbermedaille freuen. „Beide haben einen guten Lauf absolviert und können sehr stolz auf sich sein“, kommentierte Trainer Siemund den ersten Wettkampf von Pia Ruthenberg (13,65 sek.) und Emely Winzer (12,64 sek.) über die 60 m Hürden. In Zukunft soll das Duo regelmäßig in dieser Disziplin an den Start gehen, um so noch die eine oder andere kleine technische Schwäche zu verbessern.

Dem Hürdenlauf folgte dann für Sofia und Pia der Hochsprung. Dort gab es auch eine kleine Änderung im Gegensatz zu den Wettkämpfen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Anfangshöhe betrug 1,20 m, in MV liegen sie zwischen 1,00 bis 1,15 m. Pia kam schwer zu recht und konnte mit 1,20 m trotzdem zufrieden sein. Besser lief es bei Sofia, die bis 1,30 m alles im ersten Versuch schaffte. Dann lagen 1,35 m auf, die sie im dritten Versuch meisterte. Auch bei 1,40 m das gleiche Spiel. Nach zwei Fehlversuchen blieb die Latte im dritten Durchgang liegen. Damit gewann Sofia ihre zweite Silbermedaille.

Die letzte Disziplin des Tages war das Kugelstoßen. Hier konnte sich Emely mit der drei kg schweren Kugel auf die neue persönliche Bestleistung von 6,03 m steigern. Gerade noch rechtzeitig kam Sofia vom Hochsprung und konnte sich im letzten Durchgang mit einem Sicherheitsstoß für den Endkampf qualifizieren. Im letzten Versuch stieß sie die Bestweite, doch leider landete die Kugel außerhalb des Sektors. Die zuvor gestoßenen 7,67 Meter bedeuteten aber immerhin die Silbermedaille. „Alle drei haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen“, freute sich Trainer Robert Siemund.

 

LA: Mehrkampf in Segeberg

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„Ein sehr gelungener und gut organisierter Wettkampf. Tolle Stimmung und gute Leistungen von den Aktiven“, so umschreibt Trainer und Abteilungsleiter Steffen Weihe von Blau-Weiß Grevesmühlen seinen Eindrücke von offenen Kreismeisterschaften im Mehrkampf (Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, 50 m-Lauf) in Bad Segeberg. Zum ersten Mal war dort ein BW-Quartett in den Altersklassen 12 und 13 am Start. Herausragend dabei vor allem Sofia Robrahn.

Mit 1860 Punkten feierten sie einen souveränen Sieg in der AK 12. Am Ende hatte sie über 150 Punkte Vorsprung vor der Zweiten. Pia Ruthenberg belegte mit 1429 Zählern den neunten Platz im Feld der 31 Starterinnen. Sofia konnte im Hochsprung ihre persönliche Bestleistung um zehn Zentimeter steigern und schaffte 1,43 m. Im Weitsprung schockte sie ihre Konkurrentinnen gleich im ersten Versuch. Die 4,76 m waren der weitesten Satz beiden Altersklassen, eine neue persönliche Bestleistung und die DE-Kadernorm. Eine neue persönliche Bestleistung waren auch die 8,94 m im Kugelstoßen. Und auch die vierte Disziplin, den 50-m-Sprint, entschied Sofia als Schnellste in ihrer Altersklasse mit 7,59 sek. für sich.

Pia Ruthenberg, leicht angeschlagen durch eine Erkältung, schaffte mit 4,04 m im Weitsprung. eine persönliche Bestleistung. Mit übersprungenen 1,23 m blieb sie im Hochsprung nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung. 6,27 m im Kugelstoßen und 8,42 sek. über 50 m rundeten ihr Ergebnis ab.

In der AK 13 kamen Nina Müchler mit 1633 und Emely Winzer mit 1530 Punkten auf die Plätze 8 und 12. Nina sprang 1,40 m hoch, Emely konnte mit 1,32 m ihre persönliche Bestleistung um sieben Zentimeter steigern. Im Weitsprung gingen für Emely 4,16 m und für Nina 4,10 m als Bestweite ins Protokoll. Mit 5,87 m (Emely) und 7,33 m (Nina) erreichten beide in ihrem erst zweiten Wettkampf ein respektables Ergebnis. Zum Abschluss des Wettkampftages gab es noch ein Staffelrennen über 4 x 1 Runde. Das BW-Quartett schaffte 1:18,41 min. und durfte sich anschließend über den Bronzeplatz freuen. Kommendes Wochenende fährt BW mit drei Athletinnen nach Leipzig zum 10. Mitteldeutschen Schülersportfest.

 

LA: Hallenlandesmeisterschaft U16/U20

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Viel Pech hatten am Sonntag im Neubrandenburger Jahnsportforum die Leichtathleten von BW Grevesmühlen bei den Hallenlandesmeisterschaften der Altersklasse U16 und U20. Für die einzige U20-Starterin Janika Lange war der Wettkampf beispielsweise bereits im Vorlauf über 60 m Hürden zu Ende. Zwar trudelte sie noch locker ins Ziel mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit, aber die Schmerzen im rechten Schienbein waren dann doch zu groß und sie beendete vorzeitig die Titelkämpfe. „Zwar gingen damit dieses Jahr für sie zwei ganz sichere Medaillen verloren, aber die Gewissheit, dass sie noch immer ganz vorne mit dabei ist, bleibt bestehen. Janika hofft, dass ihr Physiotherapeut sie schnell wieder fit bekommt“, so Trainer Steffen Weihe.

Ähnlich erging es auch Finja Blum in der AK 14. Schon vor dem Wettkampf klagte sie über leichte Knieschmerzen. Dennoch entschied sie sich, den Wettkampf zu absolvieren und trotz des Handicaps zeigte sie über 60 m im Vorlauf einen starken Auftritt und lief sehr gute 8,39 Sek. Im Endlauf verpasste sie dann um eine Hundertstel das erweiterte Podest und landete auf Platz 7. Bei den anschließenden 800 m kämpfte sie tapfer gegen die Knieschmerzen und erreichte den achten Platz mit einem neuen Vereinsrekord von 2:39,57 Minuten.

Die anderen Starter konnten indes ihre Leistungen bestätigen und teilweise auch verbessern. Annika Richert (AK 14) erreichte mit 1,45 m im Hochsprung und Platz 6 ihre erste Podesplatzierungen in einer Einzeldisziplin bei Meisterschaften. Josy Krüger sprang mit 1,40 m persönliche Bestleistung und wurde Zehnte. Bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf überhaupt überzeugte Elisa Robrahn (AK 15) auf Anhieb mit 1,45 m und ebenfalls Platz 6. Niklas Burkhardt (AK 14) steigerte sich über 60 m deutlich um drei Zehntel und lief mit 8,39 sek. nur ganz knapp als Neunter am Endlauf vorbei. So erging es auch Lea Georgi (AK 15), die einen guten 60 m Hürden-Vorlauf mit 10,26 Sek. absolvierte.

Ungewissheit herrschte dagegen bei der abschließenden 4x200m Staffel, die in guten 2:57 Min. einen neuen Vereinsrekord aufstellte und auf den achten Rang lief. Selbst eine Stunde nach dem Lauf erschien das Ergebnis auf der Anzeigetafel. Aber als die Athleten am späten Abend zu Hause eintrafen, erfuhren sie, das es wohl zu einer nachträglichen Disqualifikation gekommen ist. Trainer Weihe klärt nun die Hintergründe. „Mit solchen harten Entscheidungen muss man sich nicht wundern, wenn der Leichtathletik der Nachwuchs fern bleibt.“, zeigt sich Steffen Weihe verärgert.

 

LA: Hallenlandesmeisterschaft U14

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Zwar ohne Medaille, aber dennoch nicht unzufrieden, kehrte (die OZ berichtete bereits kurz) ein Quartett von Blau Weiß Grevesmühlen vom ersten Leichathletik-Wettkampf im neuen Jahr aus Neubrandenburg zurück. Die U14 vollzog damit gleichzeitig den Startschuss für die diesjährigen Hallen-Landesmeisterschaften.

Für Nina Müchler (AK 13) und Sofia Robrahn ( AK 12) war der Start über die 60 m Hürden der erste überhaupt bei Landesmeisterschaften in dieser Disziplin. Beide liefen einen guten Vorlauf. Nina verpasste leider mit 11,59 Sekunden ihren Endlauf knapp, Sofia konnte sich aber in 11,79 Sekunden als siebte qualifizieren. Im Finallauf blieben die Uhren dann bei 11,45 Sekunden stehen, was ihr den 6.Platz und damit einen Podestplatz (bei den Landesmeisterschaften werden die besten 6 in jeder Disziplin geehrt) einbrachte.

Riesenpech hatte Sofia im Sprint über die 60 Meter. In einem sehr spannenden Rennen lief sie in 8,87 Sekunden und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Am Ende fehlten ihr eine hundertstel Sekunde zu Bronze und zwei zu Silber.

Im Weitsprung der AK 12 konnte sich Pia Ruthenberg auf 3,97 Meter verbessern. Im Hochsprung steigerte sie sich um fünf Zentimeter auf 1,25 m. Beide Ergebnisse waren für sie neue persönliche Bestleistungen. Auch Nina Müchler absolvierte einen guten Hochsprung-Wettkampf und belegte mit übersprungenen 1,35 m den 7. Platz und verpasste leider nur um einen Fehlversuch Platz 5. .

Über die 800 Meter lief Tessa Ohlsen (AK 12) ein engagiertes Rennen. „Durch eine Erkältung im Dezember fehlte es ihr auf der letzten Runde leider noch an Kraft und Ausdauer“, war Trainer Robert Siemund mit den 2:53,82 Minuten zufrieden. Im abschließenden Staffellauf über 4 mal 200 m kam BW in 2:08,54 Minuten ins Ziel und verpassten nur knapp den bestehenden Vereinsrekord.

Am kommenden Wochenende werden die Landesmeisterschaften in Neubrandenburg fortgesetzt. Am Sonnabend geht es um die Entscheidungen im Mehrkampf-LM der U10 und U12, in die Merle Löper, Timon Viereck und Peer Wendland eingreifen wollen. Bei den Titelkämpfen der U16 und U20 einen Tag später am Sonntag ruhen die Hoffnungen der Grevesmühlener auf Finja   Blum, Niklas Burkhardt, Lea Georgi, Josy Krüger, Janika Lange, Annika Richert und Elisa Robrahn.

 

LA: Weihnachtssportfest Schwerin

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13 Leichtathleten von Blau-Weiß Grevesmühlen setzten am Sonnabend beim traditionellen Weihnachtssportfest in Schwerin einen gelungenen Schlusspunkt unter ein sehr erfolgreiches Jahr 2011. Pia Ruthenberg zum Beispiel, eigentlich AK 11, startete diesmal in der AK 12. Im Weitsprung kam sie bis auf einen Zentimeter an ihre Bestleistung von 3,88 m heran. Im Ballwurf konnte sie mit 33,00 m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Es reichte aber nur zum undankbaren 4. Platz. Ebenfalls eine Altersklasse höher ging auch Sofia Robrahn an den Start. Gemeinsam mit Teamkollegin Nina Müchler trat sie zum ersten Mal über die 60 m Hürden an. In 11,40 (Nina) und 11,45 sek. (Sofia) überquerten sie als Vierte und Fünfte die Ziellinie. Trainer Robert Siemund war sehr stolz auf seine beiden Schützlinge, dass sie diese Herausforderung so prima gemeistert hatten. Mit dem Ball warf Sofia mit 38,00 m eine neue persönliche Bestleistung und wurde Dritte. Emely Winzer (AK 12) kam mit 32,00 m im Ballwurf auf Platz 5. Zufrieden mit ihrer Leistung von 9,12 sek. über 60 m war nach längerer Verletzungspause Chiara Dude (AK 13).

Annika Richert kam mit 8,87 sek. in den 60-m-Endlauf, wo sie kurz vor der Ziellinie aber leicht verkrampfte und mit 8,91 sek. den 5. Platz belegte. Im Hochsprung machte sie einen sehr guten Wettkampf und kam mit übersprungenen 1,45 m bis auf vier Zentimeter an ihre Bestleistung heran.

Finja Blum (AK 13) lief im 60-m-Vorlauf die zweitschnellste Zeit mit 8,47 sek., konnte im Endlauf noch eine Zehntel drauf legen und gewann Silber.

Josy Krüger (AK 14) mobilisierte nach einem langen Wettkampftag im Hochsprung noch einmal alle ihre Kraftreserven und stellte mit 1,35 ihre persönliche Bestleistung ein. Lea Georgi (AK 14) lief über die 60 m Hürden in 10,16 sek. auf den 4.Platz und kam mit 8,81 sek. im 60-m-Endlauf als fünfte ins Ziel Lena Jahnke (AK 15) trat im Speerwurf an und warf gute 23,46 m. Niklas Burkhardt machte wieder ein gutes Rennen über die 60 m Hürden und belegte in 10,58 sek. den 3. Platz. Über die 60 m lief er in 8,65 sek. neue persönliche Bestzeit und kam im Endlauf als fünfter ins Ziel. Im Hochsprung gab es anfangs leichte Schwierigkeiten im Anlauf, aber von Sprung zu Sprung passte es immer besser. Und so stellte Niklas im letzten Versuch mit 1,45 m eine neue persönliche Bestleistung auf. Yves Massenthe (AK 15) nahm das erste Mal an einem Wettkampf teil und konnte sich mit 7,93 sek. über 60 m gut in Szene setzen und belegte den 3. Platz. Im Weitsprung kam sie mit guten 5,00m auf Platz 2.

Nach den letzten drei sehr kraft raubenden Wochen richten die Leichtathleten von BW Grevesmühlen nun ihren Blick auf die Landesmeisterschaften im Januar.

 
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