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Leichtathleten begeisterten in Rostock

Die U10- und U12-Sportler von Trainer Ingo Heinen: Yaro Franke, Sofia Krause (oben v.l.), Jonas Joost, Madlen Jenner, Jolin Heidenreich, Hanna Bodenberger (Mitte v.l.) und Mila Heinen. Quelle: Jana Franke

Mit einem sehr guten Wettkampf begeisterten die Leichtathleten der U10, U12, U14 und U16 des SV Blau-Weiß Grevesmühlen ihre Trainer Ingo Heinen und Steffen Weihe. Am Wochenende gingen sie in[ Rostock beim 8. Achim-Huth-Sportfest an den Start. An dem hochrangig besetzten Wettkampf nahmen 20 Sportler aus Grevesmühlen teil.

In der W8 überzeugte Mila Heinen über 50 Meter im Vorlauf mit 8,87 Sekunden und legte im B-Finale mit 8,82 Sekunden noch ein paar Hundertstel drauf. „Für sie war das eine neue persönliche Bestleistung“, freut sich ihr Papa und Trainer Ingo Heinen. Im Weitsprung standen am Ende 2,91 Meter. Den abschließenden 600 Meter-Lauf absolvierte sie 2:29,98 Minuten und erreichte damit Platz sieben.

Jolin Heidenreich, Hanna Bodenberger und Madlen Jenner starteten in der W10. Jolin und Madlen erreichten mit 7,96 Sekunden und 8,13 Sekunden das B-Finale. Hier wurde Jolin Erste und Madlen Vierte. Mit einer persönlichen Bestleistung konnte Hanna im Weitsprung nach Hause fahren – 3,96 Meter. „Damit verpasste sie ganz knapp den schon alten Vereinsrekord in dieser Altersklasse“, erklärt Ingo Heinen. Am Ende wurde es der achte Platz im hochrangig besetzten Teilnehmerfeld.

Yaro Franke (M8) hatte seinen ersten Wettkampf überhaupt und absolvierte den Sprint über 50 Meter mit sehr guten 9,11 Sekunden. Im Weitsprung standen am Ende 2,89 Meter in der Ergebnisliste. Yaro eifert seinem großen Bruder Yannis nach, der auch in Rostock startete.

Die M10 war mit Jonas Joost bestens vertreten. In seinem erst zweiten Wettkampf für den SV Blau-Weiß Grevesmühlen verbesserte er sich auf 4,11 Meter im Weitsprung. Damit sprang der sechste Platz für in heraus. Über 50 Meter erwischte Jonas mit 7,64 Sekunden einen sehr guten Lauf und qualifizierte sich mit neuer Vereinsrekordzeit sicher für das A-Finale der besten Sprinter. Dort schaffte er es mit 7,66 Sekunden auf Platz zwei.

Die Größeren stellten neben zahlreichen Bestleistungen drei neue Vereinsrekorde auf. Mit dreimal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze zeigt sich Trainer Steffen Weihe zufrieden.

In der W12 gingen Sophie ScheweTamina Quednau und Candice Braasch an den Start. „Zwar reichte es bei ihnen nicht für eine Platzierung unter den ersten Drei, aber sie konnten zahlreiche neue Bestleistungen erzielen“, resümiert Trainer Steffen Weihe. So steigerten Candice (3,77 Meter) und Tamina (3,81 Meter) ihre Weitsprungleistungen deutlich und Sophie lieferte einen starken 60 Meter-Hürdenlauf ab (12,23 Sekunden).

In der W13 war der Verein mit Lilly Marie WiggerEmma Rath und Emily Zimmermann vertreten. Einen Doppelsieg gab es hier im Hochsprung, den Emily mit 1,30 Meter für sich entscheiden konnte. Lilly übersprang 1,25 Meter. Emma konnte ihre Weitsprung-Bestleistung von 4,20 Meter um zwei Zentimeter steigern.

Mit Yannis Franke und Oliver Siedenschnur waren zwei Starter in der M12. „Beide präsentierten sich in ausgezeichneter Verfassung und stellten jeweils einen neuen Vereinsrekord auf“, freut sich Steffen Weihe. Oliver übersprang erstmals im Hochsprung die 1,50 Meter und stellte damit den neun Jahre alten Vereinsrekord ein. Seinen im Januar aufgestellten Rekord über 60 Meter musste er nun aber an seinen Vereinskollegen Yannis abgeben, der im Endlauf das Ziel in starken 8,71 Sekunden erreichte. Im Hürdenlauf holte Yannis in 11,17 Sekunden Silber.

Gleich vier Athleten starteten in der M13. Hannes Till und Luca Schulze lieferten sich ein packendes 800 Meter-Duell, das Hannes in 2:33,63 Minuten knapp für sich entschied. „Konstantin Markschies stellte drei Bestleistungen auf und konnte zwei Silbermedaillen zum Erfolg beisteuern“, zeigt sich Steffen Weihe begeistert. Im Weitsprung erreichte er mit 4,70 Metern Platz zwei, ebenso im 60 Meter-Finale mit 8,87 Sekunden. Nick Broose übersprang 1,35 Meter im Hochsprung und sicherte sich damit Platz 1. Auch im Weitsprung konnte er mit 4,50 Metern und Platz 3 glänzen.

Einziger Starter in der M14 und seinen ersten Wettkampf überhaupt meisterte Toni Golze mit Bravour. Mit 1,45 Metern im Hochsprung fand er sich sogar ganz oben auf dem Treppchen wieder. „Das macht Lust auf mehr“, sagt Steffen Weihe abschließend.

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