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Winckelmann Games in Stendal

Eine kleine Delegation der Leichtathleten vom SV Blau-Weiß Grevesmühlen traten bei den Winckelmann Games in Stendal an – ein Wettkampf über zwei Tage. Gleich zu Beginn überzeugte Lona Quednau (W15) in ihrer Lieblingsdisziplin Speerwurf. Das 500 Gramm schwere Wurfgerät landete erst bei sehr guten 32,08 Metern. Das bedeutete ein neuer Vereinsrekord und gleichzeitig gewann sie damit die Goldmedaille mit fast vier Metern Vorsprung.

Auch im Kugelstoßen verbesserte sich Lona und errang mit 9,18 Metern die Silbermedaille. Mit dem ein Kilogramm schweren Diskus lief es zunächst nicht so gut – nur ein gültiger Versuch aus den ersten vier Durchgängen. „Aber nach einigen technischen Hinweisen konnte Lona die Konkurrenz hinter sich lassen. Mit guten 24,20 Metern sicherte sie sich die zweite Goldmedaille“, freut sich Trainer Robert Siemund.

Über die 100 Meter der W15 qualifizierten sich Gesa Dobberschütz und Laura Holstein für den Endlauf. Nach einem verpatzten Start schaffte es Gesa dennoch in 13,46 Sekunden als Erste über die Ziellinie. Laura kam an ihre Vorlaufzeit von 14,15 Sekunden nicht ganz heran und wurde Siebente.

Dagegen lief es für sie über die 80 Meter Hürdenstrecke sehr gut. „Schon im Training war zu sehen, dass sie große Fortschritte gemacht hat“, lobt Trainer Siemund. Das bestätigte Laura mit 13,53 Sekunden und einer Silbermedaille. Nur ihre Vereinskameradin Gesa lief in 13,12 Sekunden ein wenig schneller und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille an dem Tag. Den dreifachen Erfolg der Blau-Weißen machte Lona – mit 14,78 Sekunden neue Bestzeit – perfekt.

Weitere Goldmedaillen gewann Gesa im Weitsprung und mit soliden 1,50 Metern im Hochsprung. „Bei kalten Temperaturen und Regen war einfach nicht mehr möglich“, bedauerte sie nach dem Wettbewerb.

Bei Janika Lange (Frauen) lief es im Hochsprung auch nicht wie gewohnt. „Es schlichen sich kleine technische Fehler ein“, resümiert Robert Siemund. Dennoch sprang sie mit 1,55 Metern am höchsten im gesamten weiblichen Teilnehmerfeld und gewann die Goldmedaille.

Ihre aufsteigende Form konnte Greta Mührer (W14) im Wurf unter Beweis stellen. Mit der drei Kilogramm schweren Kugel kam sie auf gute 8,77 Meter und gewann damit Silber. Bronze sicherte sie sich im Diskuswerfen (18,77 Meter). „Hier ist aber noch viel Potenzial nach oben, da es erst ihr zweiter Wettkampf in dieser Disziplin war“, glaubt Robert Siemund.

Die Plätze vier und fünf im ersten Wettkampf mit der ein Kilogramm schweren Scheibe belegten Maria David mit 16,63 Metern und Hanna Wendland mit 16,55 Metern.

Zwei weitere Bronzemedaillen steuerte Maria über 80 Meter Hürden und im Hochsprung mit einer Höhe von 1,40 Metern für die Grevesmühlener bei. Über 800 Meter lief ihre Schwester Hannah in 2:50,18 Minuten ebenfalls auf den Bronzerang.

Ein spannendes Rennen lieferte sich die weibliche 4x100 Meter-Staffel der U16 in der Besetzung Laura Holstein, Gesa Dobberschütz, Greta Mührer und Maria David. Nach 57,26 Sekunden lief die Schlussläuferin über die Ziellinie – Silbermedaille.

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